Sonnenschutz für Kinder / Kleinkinder

Dank neuen EU-Richtlinen und Gesetzen (die auch in der Schweiz befolgt werden) ist es der Pharmalobby gelungen, fast alle natürlichen Sonnenschutzmittel aus dem Handel verschwinden zu lassen. Wer heute für sich und seine Kinder ein Sonnenschutzmittel kaufen will, muss auf Produkte zurückgreifen, welche krebserregende und sonstige chemische Inhaltsstoffe haben!


Der zusätzliche Hinweis, möglichst oft und viel zu Cremen, hat alleine mit dem Absatz der Sonnencrems zu tun und erhöht einfach noch mehr den Giftcocktail für Ihren Körper.


Das Zentrum der Gesundheit in Deutschland schreibt zum Giftcocktail in Kosmetikas:
"Was findet man in allgemein gebräuchlichen Hygieneprodukten und Kosmetika? Vielleicht überrascht Sie das, denn häufig enthalten sie einen Cocktail aus Chemikalien, die als Karzinogene (krebserregende Stoffe) wirken. Sie enthalten so z.B.
  • Hautreizmittel,
  • Wachstumsgifte (Giftstoffe, die vor allem das physische und geistige Wachstum von Kindern beeinträchtigen),
  • endokrinen Disruptoren (Substanzen, die die Produktion von Hormonen stoppen oder ihre Weiterleitung im Körper blockieren und so die Entwicklung hemmen),
  • Mutagene (Stoffe, die Veränderungen in der DNA herbeiführen, was entweder zu Krebs oder zu Geburtsschäden führt),
  • Neurotoxine (Stoffen, die unsere Reproduktionsorgane schädigen)
  • Sensibilatoren(Chemikalien, die auf normalem Gewebe nach wiederholter Anwendung allergische Reaktionen auslösen)
Sie können das kaum glauben? Bevor wir uns genauer ansehen, was diese Auflistung für Ihre Gesundheit bedeutet, wollen wir darüber nachdenken, warum diese Tatsachen so wenig bekannt sind."

Was also tun, um uns und unsere Jüngsten nicht weiter via Haut zu vergiften?

1. Die Sonne ist gesund und lebensnotwendig. Wenn Sie bei jedem kleinsten Sonnenstrahl die Haut vollkommen eincremen mit irgendwelchen UV-Blockern, dazu noch dauernd Sonnenbrille tragen, hat ihr Körper bald keine Chance mehr das eintreffende und lebensnotwendige UV-Licht zu verwerten.
2. Die Haut schützt sich selbstDie Haut hat einen eingebauten Schutzmechanismus; sie verdunkelt sich mit zunehmender Sonneneinstrahlung. Dies nennt mann Bräunung. Dieser Schutzmechanismus funktioniert aber nur bedingt (achten Sie auf die folgenden Punkte). Bei Babys funktioniert dieser Schutzmechanismus noch nicht oder nur sehr beschränkt. Babys gehören zu keiner Zeit an die pralle Sonne!
3. Halten Sie sich im Schatten auf.Nur die Spezies Mensch kommt auf die absurde Idee, sich in die pralle Sonne zu legen. Kein anderer Warmblütler hat so ein verdrehtes Naturverständnis. Halten Sie sich also wenn möglich im Schatten auf; speziell in den Sommermonaten; speziell in den Mittagsstunden; speziell in Ländern mit erhöhter Sonneneinstrahlung. Kinder und Kleinkinder haben in den Mittagsstunden nichts an der Sonne verloren!
Sie bekommen auch im Schatten genügend lebensnotwendige Sonnenstrahlen ab. Auch die Hautselbstschutzreakton, die Bräunung, erfolgt im Schatten. Ausserdem ist es im Schatten wesentlich gemütlicher als in der prallen Mittagssonne!
Vorsicht: In Ländern mit erhöhter Sonneneinstrahlung können Sie sich auch im Schatten problemlos einen Sonnenbrand einfangen. Beachten Sie die weiteren Schutzmassnahmen hier jeweils auch im Schatten.
4. Kleiden Sie sich entsprechend.Mit angepasster Kleidung kann auch ein Sonnenaufenthalt ohne Sonnencremen über längere Zeit erfolgen. Dazu gehört eine leichte, aber körperbedeckende Bekleidung. Evtl. auch Langarm  bei einem Aufenthalt in der prallen Mittagssonne. Tiefe Ausschnitte und Rückenfrei sind in vielen Ländern sowieso nicht angebracht, ebensowenig wie in Mitteleuropa zur Sommer-Mittagszeit. Für Kleinkinder und Kinder gibt es spezielle UV-Bekleidung.
Was auf jeden fall schon fast ein "muss" ist, ist eine Kopfbedeckung. Für Kinder und Kleinkinder, welche sich in exponierter Lage aufhalten müssen oder wollen, gibt es spezielle Cape mit Ohren-/Nacken-/Schultertuch. 
5. Sonnenbrille oder nicht?Eine Sonnenbrille ist in exponierten Regionen angesagt (auf und an Gewässern, Schneeflächen, Gletschern, etc). In diesen Regionen spiegelt sich das Licht und fällt so vermehrt auf Sie ein und für die Augen meist aus einem ungewohnten Winkel. Hier können die Augenbrauen und Wimpern den normalen Lichtschutz für die Augen nicht mehr wahr nehmen. Unter normalen Umständen ist eine Sonnenbrille überflüssig. Die Netzhaut trägt viel dazu bei, das UV-Licht für den Körper zu nutzen.
Wenn Sie trotzdem eine Sonnenbrille kaufen, achten Sie unbedingt auf genügend UV-Schutz, denn: Durch die Verdunkelung der Brille öffnet sich Ihre Pupille, als wäre es Abend. Wenn nun, durch zuwenig UV-Schutz ihrer Brille, das volle Sonnenlicht auf Ihre Pupille und Netzhaut gelangt, kann es den Augen sehr schaden. Der natürliche Reflex der Augen, das verengen der Pupillen und das Zukneifen der Augen, haben Sie mit der Sonnenbrille ausgeschalten.
6. Sonnenbrille bei Kindern und Kleinkindern.Gemäss dem Slogan, "beginnt möglichst früh an mit eurer Zerstörung", sind auf dem Sonnenbrillenmarkt für Kinder und Kleinkinder massenweise Sonnenbrillen erhältlich, welche ungenügenden oder gar keinen Sonnenschutz aufweisen. Diese Sonnenbrillen sind für das Kind unzumutbar! Speziell die Billigsonnenbrillen der einschlägigen Verpinkungs- und Ver-Babiesierungs-Fabriken.
7. Natürliche Sonnenschutzcremen:
  • Viele natürliche Sonnenschutzcremes sind noch immer im Handel, dürfen sich aber nicht mehr Sonnenschutzcreme nennen. Fragen Sie dazu geeignetes und geschultes Personal an entsprechenden Verkaufsstellen. Vorsicht: Auch Drogerien und Apotheken verkaufen Ihnen lieber chemische Produkte als natürliche.
  • Gewisse Reformläden, Drogerien und Apotheken, konnten noch zur rechten Zeit ein grosses Lager an natürlichen Sonnenschutzprodukten anschaffen, bevor diese aus dem Verkehr gezogen wurden (z.B: Sun Sensitiv von Lavera für Babys&Kinder, Bahnhofapotheke Zürich). Rufen Sie Ihre möglichen Bezugsquellen im Vornherein an und erkundigen Sie sich. Auch das Sonnenschutzmittel von Weleda ist in den Lagern der Verkäufer noch reichlich vorhanden.
  • Lesen Sie die Packungsbeilage! Auch wenn Sie kein Wort verstehen, was da an Inhaltsstoffen alles drin ist, könne Sie eines Verstehen: Wer eine Liste mit über 10 Inhaltsstoffen irgendwo so klein verstecken muss, dass es fast nicht gefunden und gelesen werden kann, hat was zu verstecken. Werden die Inhaltsstoffe nur in speziell verlateinisiertem Fachjargon aufgezählt, hat was zu vertuschen.
  • Erkundigen Sie sich bei Ihrem Naturheilpraktiker, Phytotherapeuten, etc. nach pflanzlichen und mineralischen Alternativen.

8. Warum die natürlichen Sonnenschutzcremes aus dem Handel müssen.Dazu die Stellungnahme von Weleda:

Stellungsnahme Weleda Sonnenschutz (Juli 2010)

Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen die bewährten Edelweiss Sonnenschutzprodukte nicht mehr anbieten können. Sowohl Weleda als auch unsere Kunden waren von der Qualität und der Wirkung dieser Produkte überzeugt und konnten damit sehr gute Erfahrungen machen.
Verschiedene rechtliche Aspekte - wie eine neue EU-Verordnung sowie die gesetzliche Grundlage zu Zinkoxid in der Schweiz – haben uns im 2008 dazu veranlasst, die Produktion für die Edelweiss Sonnenschutzprodukte einzustellen und die noch vorhandenen Produkte auszuverkaufen.
Weleda hat sich bei der Entwicklung der Edelweiss Sonnenschutzprodukte für mineralische UV-Filter (Zink- und Titanoxid) entschieden.
Zur Bestimmung des UVA-Filters hatte Weleda damals den australischen Standard gewählt. Nun empfiehlt die EU-Kommission aber eine Prüfung aller Sonnenschutzprodukte nach den Messmethoden der COLIPA (European Cosmetics Association). So soll beispielsweise das Verhältnis von UVA zum UVB Filter 1:3 betragen. Diese Anforderung deckt sich nicht mit dem australischen Standard, dem die Edelweiss Sonnenschutzprodukte entsprochen haben. 
Eine Neuentwicklung ist insbesondere bei Naturkosmetik sehr aufwändig, von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und nicht sofort umsetzbar. Forschung und Entwicklung aber auch Stabilitätstests nehmen viel Zeit in Anspruch. Sämtliche Aspekte sind notwendig, damit das neue Produkt auch möglichst allen Anforderungen gerecht wird.
Aufgrund unserer überaus grossen Produktpalette von nahezu 100 Pflegeprodukten und an die 2000 Arzneimittel sowie deren rechtlichen Auflagen in der heutigen Zeit, ist es zurzeit leider nicht möglich, die Entwicklung neuer Sonnenschutzprodukte zu priorisieren. Wir können Ihnen aber versichern, dass wir zu gegebener Zeit eingehend prüfen werden, ob und in welcher Form wir Nachfolgeprodukte anbieten können.
Für eine Alternative lassen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft (Apotheke, Drogerie, Reformhaus, Biofachgeschäft) über Sonnenschutzmittel aus dem Naturkosmetikbereich beraten. 
Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen bestens und hoffen, dass Sie uns die nötige Geduld entgegen bringen können.
http://www.weleda.ch/de/kosmetik/sonnenpflege/



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